Clearing für gestrandete Unionsbürger*innen
Was ist „Clearing für gestrandete Unionsbürger*innen“?
Das Projekt richtet sich an neu eingereiste Unionsbürger*innen in akuten Notlagen. Ziel ist es, durch kurzfristige, intensive Beratung Orientierung zu schaffen, den Unterstützungsbedarf zu klären und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln – in Dortmund oder im Herkunftsland.
Die Beratung erfolgt möglichst in der Herkunftssprache und umfasst insbesondere Unterstützung bei der Klärung der Lebenssituation, beim Zugang zu Hilfesystemen sowie bei behördlichen Angelegenheiten
Wer kann in das Projekt aufgenommen werden?
Das Angebot richtet sich an neu zugewanderte Unionsbürger*innen die sich in folgenden Notlagen befinden:
- kein Deutsch sprechen
- keine Kenntnisse über das Hilfesystem haben
- über keine finanziellen Mittel verfügen
- keine Unterkunft haben
- keine Unterstützung durch soziale Netzwerke vor Ort erhalten
- wichtige Dokumente oder Kontakte verloren haben
Was bieten wir an?
- kurzfristiges, intensives Clearing in Krisensituationen
- Beratung möglichst in der Herkunftssprache
- schnelle Klärung der persönlichen Situation und des Unterstützungsbedarfs
- Unterstützung im Kontakt mit Behörden und sozialen Fachdiensten
- Vermittlung in weiterführende Hilfsangebote in Dortmund
- Unterstützung bei der Rückkehr ins Herkunftsland:
- Antragstellung beim Sozialamt
- Organisation der Rückreise
- Kontaktaufnahme zu Unterstützungsstrukturen im Herkunftsland
Ansprechperson: Nils Berenbrink 0172 7354324
Kooperationspartner
Gefördert und unterstützt durch:


